Abschied von zwei großen Tierpersönlichkeiten

21. Oktober 2026

Lebt wohl: Binti und Sami

Der Sommer 2026 hat uns im Felidae Wildkatzen- und Artenschutzzentrum Barnim vor zwei besonders schwere Abschiede gestellt. Innerhalb weniger Wochen mussten wir uns von unserer geliebten Binturong-Dame Binti und unserer Gepardin Sami verabschieden. Zwei ganz besondere Tiere, die uns über lange Zeit begleitet und die ihren festen Platz in unseren Herzen hatten.


Es fällt uns nicht leicht, diese Zeilen zu schreiben. Doch wir möchten diesen Beitrag nutzen, um Binti und Sami zu würdigen, uns auf diese Weise von ihnen zu verabschieden und unsere Besucherinnen, Besucher und Fans an ihrem letzten Lebensabschnitt teilhaben zu lassen.

Binti – ein Abschied, der uns völlig unerwartet traf

Von unserer geliebten Binturong-Dame Binti mussten wir uns in diesem Sommer sehr plötzlich verabschieden. Ihr gesundheitlicher Zustand verschlechterte sich innerhalb kürzester Zeit rapide, sodass wir sie umgehend in unsere Tierarztpraxis brachten. Dort wurde sie gründlich untersucht, geröntgt und mittels Ultraschall untersucht.


Die Befunde waren niederschmetternd: Bei Binti wurde ein großer, bösartiger Lebertumor festgestellt. Eine Aussicht auf eine Verbesserung ihres Zustandes und eine angemessene Lebensqualität bestand leider nicht mehr.


Wir standen vor einer Entscheidung, die uns unglaublich schwerfiel. Doch so sehr wir uns gewünscht hätten, noch mehr Zeit mit Binti verbringen zu dürfen, mussten wir ihr Wohl über unseren eigenen Wunsch stellen, sie nicht gehen lassen zu müssen. Um ihr weiteres Leid zu ersparen, entschieden wir uns deshalb, sie zu erlösen.


Ein solcher Abschied kommt auch dann viel zu früh, wenn man weiß, dass man für sein Tier die richtige Entscheidung trifft. Binti hinterlässt eine große Lücke, und wir werden sie sehr vermissen.


Sami – wir wollten ihr noch möglichst viele schöne Tage schenken

Nur wenige Wochen später mussten wir auch von unserer Gepardin Sami Abschied nehmen.


Bereits im Frühjahr 2026 war bei Sami ein großer, bösartiger Tumor am Eierstock festgestellt und operativ entfernt worden. Leider war absehbar, dass die Erkrankung zurückkehren könnte. Uns war bewusst, dass uns möglicherweise nicht mehr viel gemeinsame Zeit bleiben würde.


Umso wichtiger war es uns, Sami ihre verbleibende Lebenszeit so schön, angenehm und unbeschwert wie möglich zu gestalten. Wir wollten ihr noch viele gute Tage schenken, auf ihre Bedürfnisse eingehen und die gemeinsame Zeit mit ihr bewusst genießen.


Doch im August verschlechterte sich Samis gesundheitlicher Zustand zunehmend. Schließlich stellte sie auch die Nahrungsaufnahme ein. Für uns wurde deutlich, dass ihre Kräfte nachließen und ihre Lebensqualität nicht mehr so war, wie wir es uns für sie gewünscht hätten.


Gemeinsam im Team mussten wir eine der schwersten Entscheidungen treffen, die zur Verantwortung für unsere Tiere gehören: Wir ließen Sami gehen, um ihr weiteres Leiden zu ersparen.


Auch wenn wir wussten, dass dieser Moment irgendwann kommen könnte, machte das den Abschied nicht leichter. Die Hoffnung, ihr noch etwas mehr Zeit schenken zu können, mussten wir loslassen. Was blieb, war die Gewissheit, dass wir ihr bis zuletzt zur Seite gestanden und in ihrem Sinne entschieden hatten.

Zwei Abschiede, die uns sehr nahegehen

Mit Binti und Sami haben wir in diesem Sommer zwei große Tierpersönlichkeiten verloren. Beide waren auf ihre ganz eigene Weise etwas Besonderes und ein wichtiger Teil unseres Alltags im Felidae Wildkatzen- und Artenschutzzentrum Barnim.


Diese Verluste treffen uns als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tief. Wir bauen über die Jahre eine enge Verbindung zu den Tieren auf, die wir betreuen. Wir begleiten sie durch ihren Alltag, lernen ihre Eigenheiten kennen, freuen uns über ihre guten Tage und sorgen uns um sie, wenn es ihnen nicht gut geht. Sie sind für uns nicht einfach Tiere, für die wir Verantwortung tragen – sie sind individuelle Persönlichkeiten, die uns ans Herz wachsen.


Auch für viele unserer Besucherinnen und Besucher sind Binti und Sami vertraute Gesichter gewesen. Deshalb möchten wir ihre traurigen Schicksale nicht unerwähnt lassen, sondern ihnen mit diesen Zeilen einen würdigen Platz geben und allen, die sich ihnen verbunden fühlten, die Möglichkeit geben, ebenfalls Abschied zu nehmen.


Zum Leben mit Tieren gehört leider auch, sie gehen lassen zu müssen. Gerade dann, wenn keine Aussicht auf Besserung mehr besteht und weiteres Leben mit Leid verbunden wäre, bedeutet Tierliebe manchmal, eine Entscheidung zu treffen, die einem selbst das Herz bricht. Unsere Verantwortung endet nicht dort, wo wir Abschied nehmen müssen. Sie bedeutet auch, das Wohl unserer Tiere bis zum letzten Moment an erste Stelle zu setzen.


Liebe Binti, liebe Sami: Ihr werdet uns fehlen. Wir sind dankbar für die Zeit, die wir mit euch verbringen durften, und werden euch in liebevoller Erinnerung behalten.


Macht es gut, ihr beiden. ❤️

17. Februar 2026
Die Grüne Woche in Berlin ist seit vielen Jahren eine der wichtigsten Messen rund um Landwirtschaft, Umwelt, Natur- und Artenschutz. In diesem Jahr war das Wildkatzenzentrum auch wieder vertreten und zwar am Gemeinschaftsstand Barnimer Land. Als Mitglied im Tourismusverband ist es uns ein großes Anliegen, die Region Barnim aktiv touristisch zu stärken und sichtbar zu machen. Genau solche Veranstaltungen bieten dafür eine wertvolle Plattform. Unser Ziel ist es, sowohl Touristen für unsere Region zu begeistern als auch das Angebot für die örtliche Bevölkerung weiter zu bereichern. Die Grüne Woche bringt Menschen aus ganz Deutschland zusammen und schafft Aufmerksamkeit für regionale Besonderheiten, nachhaltige Angebote und engagierte Akteure vor Ort.
3. Dezember 2024
Ende Oktober zogen zwei Libysche Streifenwiesel und damit eine neue Tierart in das Felidae Wildkatzen- und Artenschutzzentrum Barnim ein. Im Moment sind die beiden Tiere vorwiegend in ihrer Innenanlage zu sehen. Nach und nach sollen sie jedoch auch an die Außenanlage gewöhnt werden. Besonders auffällig ist das individuelle Streifenmuster jedes Tieres, wodurch beide eine ganz eigene Optik besitzen. Ihr Verhalten beschreibt das Team als eine Mischung aus Gemütlichkeit und vorsichtiger Neugier. Eine interessante Beobachtung ist das fehlende Interesse der Wiesel am Klettern. Obwohl die Innenanlage über flache, leicht erreichbare Bereiche verfügt, haben die beiden Tiere die oberen Etagen bisher gemieden. Mit geschickt platziertem Futter versucht das Team die Tiere zum Klettern zu animieren.
17. April 2024
Manche räumen Regale ein, andere kellnern und wiederum andere arbeiten im Auftrag von Natur- und Artenschutz. Toni Behm ist einer der Tour-Guides des Felidae Wildkatzen- und Artenschutzzentrum Barnim. „Seit ich hier arbeite, habe ich die einzigartige Möglichkeit, neben außergewöhnlichen und seltenen Tieren zu arbeiten“ erzählt Toni. „Die Position als Tour-Guide ist äußerst abwechslungsreich und macht großen Spaß“ schwärmt er weiter. Neben der eigenständigen Durchführung von Führungen für BesucherInnen aller Altersgruppen gehören auch die Betreuung von Kindergeburtstagen, die Begleitung von Reisegruppen und die Mitwirkung bei verschiedenen Veranstaltungen zu Tonis Aufgaben im Wildkatzenzentrum.
4. Januar 2024
Sydower Fließ, 04.01.2024 – Felidae Wildkatzen- und Artenschutzzentrum Barnim führt Artenschutzeuro ein und präsentiert erfolgreiche Bilanz des letzten Jahres. Das Führungsangebot wurde um Kindergeburtstage und Taschenlampenführungen erweitert.
26. Oktober 2023
Der neue Fotokalender 2024 von den tierischen Bewohnern des Felidae Wildkatzen- und Artenschutzzentrums Barnim ist endlich im Verkauf! Der Kalender ist im Format DinA4 mit Ringbindung und Halte-Öse. Zwölf wunderschöne Motive zieren die Monatsblätter. Karakalmännchen Ray of Hope hat das Rennen zum zusätzliche Covermotiv gemacht. Wie immer sind Diego, Heike, Coco, Batani & co. zu bestaunen. Aber auch einige unbekannte Gesichter, wie Feuerwiesel Nudel oder Rotluchs Bonny sind zu bestaunen. Die Aufnahmen entsprangen der Linse unserer Zoo-Fotografen Rico Peick und Fabian Fischer. Zu erwerben ist der Kalender vor Ort im Zoo-Shop des Zentrums oder in unserer Tierarztpraxis Rafael in Zepernick (Alt Zepernick 22, 16341 Panketal OT Zepernick) für 12,50 € oder per E-Mail an info@raubkatzen-barnim.de für 15 €. Der Erlös des Kalenderverkaufs geht wie immer an die verschiedenen Projekte unseres Unterstützervereins, dem Raubkatzen Barnim e.V.
von Duda Owner IONOS • 25. Januar 2023
Danke Firma SinB Germany für die Spende
von Duda Owner IONOS • 23. März 2022
Sydower Fließ, 23.03.2022 – Seit letzter Woche lebt im Felidae Wildkatzen- und Artenschutzzentrum Barnim eine neue Tierart: Braune Hyänen. Damit zieht die dritte Hyänenart in das auf Raubtiere spezialisierte Zentrum ein. Die beiden Männchen und das eine Weibchen kamen mittels Flugzeug und Spezialtransport aus einer zoologischen Einrichtung in England.
31. Dezember 2021
Nach einem spannenden, ereignisreichen Jahr 2021 zieht das Felidae Wildkatzen- und Artenschutzzentrum Barnim in einem Jahresrückblick Bilanz. Obwohl das Jahr mit einem Lockdown begann, besuchten wieder zahlreiche Gäste die Einrichtung. Vor allem bei den VIP-Führungen konnte ein deutlicher Zuwachs der Besucherzahlen erreicht werden. Dies ist in erster Linie auf die steigende Bekanntheit des Zentrums, als auch auf den Trend „Urlaub im eigenen Land“ zurückzuführen.
16. Juli 2021
Sydower Fließ, 16.07.2021 – Ende Mai 2021 zogen Findel-Tiger Diego und Partnerin Heike in ihre neue, knapp 1.200 qm große Anlage. Der Umzug verlief reibungslos. Beide Tiger haben sich gut eingelebt. Besucher können sich in zehn Sonderführung einen exklusiven Überblick über die neue Anlage verschaffen.